Opfer-Rolle leben oder zum Gestalter des Lebens werden.

Sabine Lahme Kolumne

Die meisten Menschen wissen nicht, weshalb sie Opfer einer Situation sind und was der Grund ist, weshalb Sie diese Rolle spielen.
Kein Mensch wird als Opfer geboren, sondern, eine oder mehrere Rollen haben eine wesentliche Bedeutung.

Welche Rollen sind das und wie können Sie zukünftig nicht mehr Opfer Ihrer Rollen werden?

Nach dem Opfer-Gestaltmodell nach “Stephen Covey“ wird zwischen dem Bereich der Betroffenen und dem Einfluss unterschieden.
Der Betroffenen-Bereich beschreibt alle Lagen, die eine direkte Auswirkung auf unser Leben haben. Jedoch können wir diese nicht beeinflussen, da wir nicht die Möglichkeiten dazu haben.
Wie zum Beispiel, das Wetter oder die Umrechnung einer Währung beim Auslands-Aufenthalt.
Befinden sich Menschen in der Opfer-Rolle, so tendieren sie dazu, diesen Bereich, den sie selbst beeinflussen können, zu unterschätzen.
Sie machen sich von Situationen abhängig und werden so zum Opfer dieser.
Covey bezeichnet Menschen, die die eigenen Möglichkeiten des Handelns erkennen,als Gestalter des eigenen Lebens.

Wie können Sie aus der Opfer-Rolle aussteigen und Gestalter des eigenen Lebens werden?

Menschen, die zum Schöpfer ihres eigenen Lebens werden, streben nach innerem Frieden.
Sie haben gelernt, wenn ihnen das Leben eine Challenge schickt, sich dieser zu stellen.
Sollten sie jedoch merken, dass es keine Lösung dafür gibt und die Anstrengung zu hoch wird, dann lösen sie sich davon.
Gemäß dem Motto:
Wenn das Problem nicht zu lösen ist, dann löse dich vom Problem.
Das bedeutet eine Menge Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht mehr die Verantwortung beim Gegenüber zu suchen.
Keine Ausreden mehr zu benutzen, Vorwürfe und Beschuldigungen zu vermeiden.
“Love it, change it or leave it“

Sie selbst entscheiden, ob Sie es zulassen Opfer zu bleiben oder diese Rolle verlassen.
Das klingt hart, jedoch es ist die Wahrheit, denn Sie entscheiden das selbst, ob Sie sich ärgern über jemanden oder eine Situation, die Sie nicht verändern können.
Im schlimmsten Fall gehen Sie sogar fahrlässig mit Ihre Gesundheit um.
Diese sollte es Ihnen Wert sein, Verantwortung zu übernehmen.
4 Schritte um aus der Opfer-Rolle auszusteigen:

Was ist die Situation, was ist mein Ziel?

Selbstcoaching-Fragen:
Was macht mich seit langem unzufrieden?
Worüber beklage ich mich mehrfach bei anderen Menschen?
Was wird passieren, wenn ich nichts unternehme?
Was würde mir stattdessen guttun?

Lösungen suchen:

Selbstcoaching-Fragen:
Welche Möglichkeiten habe ich um etwas zu verändern?
Wer ist mein Ansprechpartner, mit dem ich darüber reden möchte?
Wer könnte mich auf dem Weg dabei unterstützen?

Handlungsoptionen:

Selbstcoaching-Fragen:
Was sind meine ersten Schritte?
Was motiviert mich dabei?
Wer kann mich dabei unterstützen, wenn ich demotiviert bin?
Was könnte schwierig werden und wie kann ich mich darauf vorbereiten?

Plan B:
Was ist mein Plan B wenn mein Vorhaben missglückt?
Welche Wahlmöglichkeiten gibt es noch?

Im Übrigen:
Nichts tun ist auch eine Entscheidung.
Jedoch beklagen Sie sich bitte nicht, wenn Sie dann in Ihrer Opfer-Rolle bleiben, denn das haben Sie selbst so entschieden.

Schmerz lässt sich nicht vermeiden, Leiden, das entscheidet jeder freiwillig.

Ich wünsche Ihnen eine entscheidungsfrohe Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme